Urlaub im Naturpark- Zittauer Gebirge - in einem original Umgebindehaus für bis 8 Personen

 

 

 

 


 
Der Berg - Oybin
     
 

Mitten im Zittauer Gebirge gelegen, umgeben von bewaldeten Bergen und zahlreichen schroffen Felsengebilden, liegt in einem lieblichen Talkessel der Kurort Oybin. Oybin wird geprägt durch den, einem Bienenkorb ähnlich, Sandsteinmassiv des Berges Oybin.
Zu erreichen ist der Kurort mit dem Auto von Zittau kommend mit Verbindungen nach Jonsdorf, Lückendorf und ins tschechische Petrovice.
Am reizvollsten ist aber eine Fahrt mit der Dampfeisenbahn. Diese Schmalspurbahn (750 mm Spurweite) fährt seit 1890 die 12 km lange Strecke von Zittau nach Oybin, wofür sie ca. 45 Min. benötigt. In Bertsdorf besteht eine Abzweigung nach Jonsdorf.

Geschichte:
Die Geschichte des Ortes ist sehr eng mit dem Burgberg und seiner Herren verknüpft. So finden sich im 13.Jh. erste Spuren einer Befestigung auf dem Oybin. Von 1311 - 16 wird die Anlage unter Heinrich von Leipa zu einer wehrhaften Burg ausgebaut. Kaiser Karl IV. ordnet im Jahre 1364 den Bau eines Kaiserhauses an. 1369 stiftet er das Kloster dem Orden der Cölestiner. 1369 - 84 wird unter der Mitwirkung des Pragers Dombaumeisters Peter Parler die Klosterkirche errichtet.
Im Zuge der Reformation in der ersten Hälfte des 16.Jh. wird das Kloster aufgelöst. Durch einen Blitzschlag, 1577, werden Burg und Kloster zerstört. Eine weitere Zerstörung durch Felsabriss folgt 1681.

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Im 18.Jh. wird der Berg Oybin mit seinen überwucherten Ruinen vom Hofmaler Friedrich August III., Alexander Thiele, wiederentdeckt. Im 19.Jh. folgen Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und viele andere Maler.
1829 wird die Klosteranlage vom Schutt befreit. 1877 wird das Kaiserhaus saniert und 1883 wird im Wohnturm der Burg durch Dr. A. Moschkau ein Museum eröffnet.
1890 erfolgt der Bau der Schmalspurbahn Zittau - Jonsdorf/Oybin.
1930 erhält Oybin die offizielle Bezeichnung "Kurort".

Sehenswertes:
Burg und Klosteranlagen
: 120 Meter über Oybin gelegen, ein Muss für Oybin-Besucher. Siehe hierzu auch "Burgberg-Plan" und "Geschichte".
Bergkirche: Auch "Hochzeitskirchlein" genannt, ein barockes Kleinod am Aufgang zum Berg Oybin. 1734 erbaut beherbergt die kleine Kirche viele schöne Malereien.
Töpfer: 582 m hohes Sandsteinmassiv nordöstl. von Oybin. Bekannt durch markante Felsengebilde wie die "Brütende Henne", das "Felsentor", "Opferbecken", "Schildkröte", "Papagei", "Küken" und "Wackelstein". Auf dem Töpfer befindet sich eine Bergbaude.
Hochwald: Südl. von Oybin einer der schönsten Aussichtspunkte des Zittauer Gebirges. Mit 749 m der zweithöchste Berg, befinden sich auf dem südlichen Sattel die "Hochwaldbaude" und auf dem nördl. Teil der 25 m hohe Aussichtsturm von 1892.

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